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"In der Tiefe des Tigris schläft ein Lied" von Usama Al Shahmani

Der Roman, erschienen im August des vergangenen Jahres, entführt die Leser in den Irak, in eine irakische Geschichte, die untrennbar mit der kolonialen europäischen Vergangenheit und dem Nationalsozialismus verbunden ist. Der Irak – das ‚Zweistromland’ oder die ‚Wiege der Zivilisation’ genannt – wurde 1932 ein unabhängiges Königreich mit engen Beziehungen zu Grossbritannien.

Der Vater des Protagonisten wurde 1934 in Bagdad geboren. Sein Sohn Gadi ist Dozent für hebräische Sprache in Zürich.

Zu Beginn des Romans sitzt Gadi im Flugzeug Richtung Israel mit sich selbst hadernd, ob er wirklich an das Sterbebett seines Vaters treten will, denn seit dreissig Jahren hat er keinen Kontakt zu ihm.

Nun wünscht dieser Vater, dass sein Leichnam eingeäschert wird. Die eine Hälfte der Asche soll in Jerusalem der Erde beigesetzt, die andere Hälfte in Bagdad im Tigris verstreut werden. Zudem hinterlässt er eine Tasche mit Tagebüchern und Aufzeichnungen, die seinem Sohn nicht nur einen unbekannten Vater, sondern auch ein Stück dunkle irakische Geschichte nahebringen. Sie offenbart die Zeitspanne der Vertreibung der dort seit über 2500 Jahren ansässigen jüdischen Bevölkerung.

Des Vaters letzter Wunsch geht in Erfüllung; Gadi reist gemeinsam mit einem guten Freund nach Bagdad; im Gepäck die Urne.

"Blaulicht für einen Zwieback" von Marc Hoppler

Auf dieses ältere Taschenbuch, 188 Seiten stark, stiess ich an einem Samstagmorgen beim Verweilen in der Dorfbibliothek. Zum Glück! Das Buch erschien 2011, ist wenig ‚verlesen’ und hat mich in eine Sparte versetzt, die mir gänzlich unbekannt ist; ärztlicher Notfalldienst.

Der Autor, Facharzt für allgemeine Medizin, erzählt Geschichten, die basierend auf realen Erlebnissen, aus seiner Zeit, als er nachts als Notfallarzt unterwegs war in der Stadt Zürich und im Kanton Zug.

Spannend und unterhaltsam erzählt, mit Humor gewürzt und stets mit Respekt vor dem Menschen breitet sich dieser Text aus vor den Lesenden.

"Sommerschatten" von Urs Faes

Der neue Roman von Urs Faes, erschienen im vergangenen April, erzählt die Geschichte einer späten, grossen Liebe. Die Partnerin des Erzählers verunglückt beim Freitauchen. Sie wird ins künstliche Koma versetzt und es ist ungewiss, ob sie je wieder aufwachen wird.

Die Vorstandsmitglieder leisten jeden Samstag ehrenamtlich den Bibliotheksdienst.

Die Dorfbibliothek wird von der Gemeinde Rodersdorf unterstüzt.


Für ältere Personen gibt es einen Treppenlift vom EG bis zum Dachgeschoss.

Öffnungszeiten

Samstag

10.00 bis 12.00 Uhr

Genaue Öffnungstage unter Bibliothekstage!

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